Gedankengut mal anders.

Der alltägliche Wahnsinn.
 

Meta





 

Das Verlangen nach Akzeptanz.

Wenn wir ehrlich zueinander sind, dann brauchen wir die Akzeptanz anderer. Wir möchten, dass wir anderen Menschen wichtig sind und dass sie uns brauchen, egal auf welche Weise. Wenn wir das Gefühl haben, nicht gebraucht zu werden und dass wir anderen egal sind, dann kommen wir nicht damit zurecht. Auch wenn wir sagen "mir ist egal, was die anderen denken," dann heißt es auch nicht gleich, dass es uns nicht juckt, wenn wir unseren Mitmenschen egal sind.

Der Außenstehende zu sein ist immer bitter. Selbst wenn wir Freunde haben, dann kann es uns stören, wenn sie sich einmal getroffen haben, ohne dass wir dabei waren. Wenn sie dann in der Gegenwart von uns über jenes Treffen sprechen, Insider-Witze gefunden haben, mit denen wir nichts anfangen können und wenn es scheint, dass sie das vergangene Zusammenkommen mehr beschäftigt als das aktuelle, dann wird uns klar, wie witzig und toll das Leben auch ohne uns sein kann. Die Frage ist nur, in wie weit wir damit zurecht kommen oder wie sehr uns das stört. Die Angst, ständig etwas zu verpassen, begleitet uns dabei stetig. Vorallem dann, wenn wir das Gefühl haben, dass es keinen Unterschied macht, ob wir dabei sind oder nicht. Wenn wir nicht vermisst werden, sobald wir fehlen, dann freut sich keiner darüber, dass wir wieder dabei sind.

Wir Menschen brauchen einander - das ist klar. Alleine fühlen wir uns einsam. Wie weit wir gehen würden, damit wir akzeptiert werden und damit wir gebraucht werden, das entscheidet sich oft dadurch, wie wichtig uns die jeweilige andere Person ist. Dabei geht es natürlich nicht nur um die Anerkennung unserer Existenz und das Verlangen, ein Teil des Lebens anderer zu sein. Wir möchten geliebt werden. Von unseren Eltern, Geschwistern, von Freunden und von unserem Partner. Wenn wir keine Liebe spüren, fällt es schwer zu glauben, dass wir gebraucht werden. Wenn wir nicht gebraucht werden, fällt es schwer zu glauben, dass wir akzeptiert werden. Die Akzeptanz ist also sehr wichtig, denn sie führt uns zu einem höheren, weitaus wichtigeren Gut, das den größten Teil unseres Lebens bestimmt.

Jetzt mal ehrlich: wer kann von sich behaupten, er ist glücklich, ohne dass er geliebt wird?

12.10.11 20:23

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